Vladimir Koznin und seine (begründeten) Ängste.

M.Metz, Mitreisender auf der diesjährige CCI Russland Reise berichtet vom Treffen der CCI Gruppe mit dem Chefberater und Leiter der Beratergruppe des Moskauer Staatlichen Institut für Internationale Beziehungen (Original hier):

«Ok, wir haben viele Probleme, genug, um jeden zu beunruhigen, der aufpasst, aber leise im Hintergrund lauert eines, das so groß ist, dass es einen sonst ganz normalen, problembeladenen Tag ruinieren könnte. Das wären Tausende von US-amerikanischen und russischen Atombomben auf Flugzeugen, Raketen und U-Booten, die sofort einsatzbereit sind. Wir haben heute davon gehört.

Dr. Vladimir Kozin vom Moskauer Staatlichen Institut für Internationale Beziehungen («Das russische Harvard» – Kissinger) nennt es Kalter Krieg 2.0. Er arbeitet daran seit den Tagen von Gorbatschow und Reagan, als die Gesamtzahl der Atombomben enorm reduziert wurde. Aber jetzt ist er besorgt und denkt, dass wir es auch sein sollten. Warum? Hier ist der Deal aus seiner Sicht:

– Die NATO hat ihre Truppen an den Grenzen Russlands um das 5-fache erhöht.
– Offensive und defensive Waffen verschmelzen.
– Es gibt viel zu viele «Regimewechsel»-Aktionen.
– Das DoD (US Dep. of Defense) hat die Schwelle für den akzeptablen Einsatz von Atomwaffen mit einer neuen Klasse gesenkt (warten Sie darauf) «humanitäre» taktische Atomwaffen.
– Die Verträge von Reagan und Gorbatschow sterben wie die Fliegen.
– Ein neues Wettrüsten ist im Gange, mit Hyperschallraketen, Unterwasser-Atomdrohnen, Langstrecken-Schlachtfeldlasern und einer Vielzahl von anderen Technologien.
– Die NATO setzt 7x24x365 SAC-Bomber an den Grenzen Russlands ein, die für Probleme bereit sind.
– 38% der Russen erwarten, dass die USA einen Atomkrieg beginnen.

Was könnte da schon schief gehen?

Fühlt sich an wie juckende Abzugsfinger. Könnte nur deinen Tag ruinieren. Das ist nicht gut. «

Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator

In diesem Zusammenhang ist es nützlich und notwendig sich an Smedley D. Butler zu erinnern, Generalmajor beim United States Marine Corps und vehementer Gegner von Angriffskriegen. Butler schrieb nicht nur 1935 sein Buch «War is a racket» (Krieg ist ein Betrug, im Original hier) in dem er schlicht und einfach in Kurzform darlegt, wer im 1.WK gewann und wer verlor, sondern sprach 1937 vor einem Publikum in der University of Virginia, Charlotteville, in der er energisch gegen den (kommenden) Krieg argumentierte. Bei Washingtonsblog können wir das Manuskript seiner Rede lesen. Besonders bildlich und eindringlich und aktuell ist folgende Passage: » es ist höchst wünschenswert mit dem Lebensmittelhändler in guter Beziehung zu leben, aber dies wird schwierig sein, wenn du vor seiner Tür mit dem Gewehr stehst. Der Krämer oder der Kohlenhändler wird kein Problem haben mit einem Nachbarn der mit dem Gewehr vor seiner eigenen Türe steht um sich zu schützen – und er wird kein Problem haben mit einem Nachbarn der eine Meute wilder Hunde in seinem Hof hält um sein Haus und seine Familie vor Marodeuren oder Plünderern zu schützen, aber er hat jedes Recht, energisch Einspruch zu erheben und sogar gegenüber den freundlichen Absichten seines Nachbarn misstrauisch zu sein, wenn der Nachbar darauf besteht, wilde Wachhunde vor seinem Laden zu stationieren. Nein, es ist weder nachbarschaftlich noch ist es gesunder Menschenverstand, so zu handeln, dass der Eigentümer der Immobilie gezwungen wird, sie Ihnen ohne gerechte Bezahlung zu übergeben.»

Butler sagte:

«Ich diente in allen beauftragten Rängen vom Oberleutnant bis zum Generalmajor. Und während dieser Zeit verbrachte ich die meiste Zeit damit, ein erstklassiger Muskelmann für Big Business, Wall Street und die Bankiers zu sein. Kurz gesagt, ich war ein Gangster des Kapitalismus. Ich vermutete die ganze Zeit, dass ich nur ein Teil der Gaunerei war. Jetzt bin ich mir dessen sicher.» –

Der Aufmarsch der Nato vor den Toren Russlands ist gut vergleichbar mit der Metapher die Smedly Butler 1937 erzählte und Wolfgang Effenberger bestätigt die Aussage Butler über die Gaunerei der Kriegstreiber mit seinem Buch (als Hg): «Sie wollten den Krieg.»

Und weiter ist es im Zusammenhang mit Kozins Meinung gut sich folgenden Artikel der webseite worldbeyondwar.org zu Gemüte zu führen: 12 Reasons the Good War Wasn’t , denn wer die Geschichte nicht kennt kann die Gegenwart nicht verstehen.

Vor Allem sollten wir Kinder des 21.Jh lernen die Propaganda zu durchschauen und uns nicht so betrügen zu lassen, wie die Völker Anfang des 20.Jh betrogen wurden und wie die Amerikaner der 40 er Jahre des 20.Jh betrogen wurden, wo von den Eliten und Kriegsgewinnlern auf Krieg hingearbeitet wurde während der Präsident Roosvelt wieder und wieder versprach, an keinem Krieg teilzunehmen (im Übrigen wie Wilson, der nur 5 Monate nach seiner Wiederwahl, die er 1916 mit dem Versprechen an keinem Krieg teilzunehmen gewann, Deutschland den Krieg erklärte). Hierzu gibt der Artikel «12 reasons the Good War Wasn’t» einige eindringliche Beispiele und Klärungen. Und Butler in seinem Buch, S.47, beschreibt den wirklichen Grund für den Eintritt der USA in den 1 WK indem er kurz zusammenfasst, was 1916 in einer geheimen Kommission besprochen wurde:

«Es hat keinen Sinn, uns selbst etwas vorzumachen. Die Sache der Verbündeten ist verloren. Wir schulden Ihnen (amerikanischen Bankiers, amerikanischen Munitionsherstellern, amerikanischen Produzenten, amerikanischen Spekulanten, amerikanischen Exporteuren) jetzt fünf oder sechs Milliarden Dollar.
Wenn wir verlieren (und ohne die amerikanische Hilfe müssen wir verlieren), können wir, England, Frankreich und Italien, dieses Geld nicht zurückzahlen… und Deutschland wird es auch nicht tun.
Also…….»

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